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Forderungen des
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1. Brand-/Arbeitsschutz
2. Höhere Löhne
3. Gewerkschaftliche
     Zugangsrechte
4. Zulieferer-Transparenz  
 
 
 
 

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Schluss mit Gewalt gegen Frauen am Arbeitsplatz!
26. Mai 2018
Die meisten Beschäftigten in den Bekleidungsfabriken sind Frauen. Übergriffe und Gewalt gegen sie durch männliche Vorgesetzte sind an der Tagesordnung, wogegen viele mit ihren Gewerkschaften vor Ort schon lange kämpfen. Die Gewerkschaft FTZ&GSEU in Sri Lanka fordert jetzt mit dem Gewerkschaftsverband ITUC die Arbeitsorganisation ILO auf, eine neue Arbeitsnorm zu diesem Thema zu verabschieden.

Dazu die ExChains Nachrichten 12-2018
 
Rechte müssen erkämpft werden... in Bangladesch
25. Mai 2018
Mitte Juni wird in Bangladesch das wichtigste religiöse Fest des Jahres gefeiert. Arbeitgeber sind dazu verpflichtet, das vorgeschriebene Feiertagsgeld sowie die Mai-Löhne pünktlich vor dem Fest auszuzahlen, damit alle ArbeiterInnen mit ihren Familien angemessen feiern können.
Wie gut das klappt, damit haben die Beschäftigten im Laufe der Jahre viele unschöne Erfahrungen gesammelt. Keine Ausrede ist Managements und Fabrikbesitzern zu albern, um die Zahlungen aufzuschieben. In manchen Betrieben werden vor dem Eid-Fest sogar ArbeiterInnen unter Vorwänden entlassen, um die Zahlung gleich ganz einzusparen.
Vorsorglich hat die Gewerkschaft NGWF daher am 25. Mai eine Demonstration mit Kundgebung organisiert, auf der die Beschäftigten die rechtzeitige Zahlung von Löhnen und Feiertagsgeld bis zum 6. Juni forderten.

 
Rechte müssen erkämpft werden... in Indien
12. Mai 2018
...diese Erfahrung haben Beschäftigte von Celebrity Fashions Ltd in der Madras Exportproduktionszone des heutigen Chennai mal wieder machen müssen und haben schließlich mit ihrer Gewerkschaft GAFWU einen kleinen Sieg errungen.

Mehr dazu in den ExChains Nachrichten 11-2018
 
Solidarität macht stark!
11. Mai 2018
Das schreibt der Gesamtbetriebsrat von Zara an die ExChains-Gewerkschaften in Südasien, die seinen Kampf gegen Unionbusting-Aktivitäten des Unternehmens während der Betriebsratswahlen (s.u. Eintrag vom 18. April) unterstützen.

Hier der Wortlaut (de, eng)
 
Leben von der Hand in den Mund mit Niedriglöhnen
7. Mai 2018
Die Gewerkschaft GATWU kämpft im indischen Bundesstaat Karnataka um einen höheren Mindestlohn für die Beschäftigten in den Bekleidungsfabriken. Trotz der riesigen Proteste vor zwei Jahren hat sich für die 500.000 FabrikarbeiterInnen (ca. 80% von ihnen Frauen) praktisch nichts geändert. Eine Erhöhung des Mindestlohns von 7.700 auf 12.000 Rupien (ca. 150 Euro) war ihnen von der Politik verspochen worden, aber nach einer Intervention der Arbeitgeber sang- und klanglos wieder in der Schublade verschwunden. Eine Erhöhung des Mindestlohns ist dringend erforderlich.

Artikel aus "The Hindu" (eng)
 
Wir lassen uns nicht spalten !
6. Mai 2018
Die Gewerkschaft FTZ&GSEU hat in Vavuniya in der Nordprovinz Sri Lankas ein großes Neujahrsfest organisiert. Dort wurde diskutiert, gefeiert und gespielt: stets mit gemischten Teams aus tamilischen und singhalesischen ArbeiterInnen, die - wortwörtlich - an einem Strang zogen. Die Botschaft war klar: Wir lassen uns nicht gegeneinander aufhetzen! Uns vereint mehr, als uns trennt!

ExChains Nachrichten 10-2018
 
Vereint am 1. Mai !
1. Mai 2018
Der 1. Mai gehört gefeiert mit starken Kundgebungen und starken Forderungen. Das haben unsere KollegInnen in Bangladesch, Indien der Türkei und Deutschland getan - und auch die ArbeiterInnen in Sri Lanka, wo die Regierung den 1. Mai zu gerne mal eben auf den 7. Mai verschoben hätte (s.u.).

ExChains Nachrichten zum Maifeiertag in Bangladesch >>>hier

...und eine Bestandsaufnahme über die Lage der indischen Arbeiterbewegung vom Gewerkschaftsverband NTUI anlässlich des 1. Mai (eng)
>>>hier































 
Umstrukturierung auf dem Rücken der Beschäftigten bei H&M
26. April 2018
H&M will jetzt in Deutschland nicht nur Filialen schließen, sondern auch Personal in anderen Filialen abbauen. Gleichzeitig wird gedroht, dass auch dieser Personalabbau keine Garantie dafür sein könne, dass die betroffenen Filialen nicht auch am Ende schließen müssten. So sieht sie aus, die Umstrukturierung auf dem Rücken der Beschäftigten. Dagegen hilft nur: Organisieren und gemeinsam kämpfen! Dazu ruft der GBR von H&M in einem Video auf.

>>> hier

 
Der 1. Mai ist am 1. Mai -- oder doch nicht!?
25. April 2018
Union Busting? Oder einfach ein lächerlicher Schildbürgerstreich? Die Gewerkschaften in Sri Lanka finden es jedenfalls überhaupt nicht lustig, dass die Regierung einseitig, ohne sich vorher im National Labour Advisory Council (NLAC) mit den Beschäftigtenvertretern abzustimmen, beschlossen hat, den 1. Mai in diesem Jahr mal eben auf den 7. Mai zu verlegen - weil sonst angeblich ein wichtiges buddhistisches Fest durch Beschäftigte gestört werden könnte, die ihren Feiertag mit öffentlichen Versammlungen begehen, wie es ihnen zusteht. Die Gewerkschaften halten jedenfalls an ihren Planungen für den 1. Mai fest.

>>> hier das Statement der Gewerkschaften (eng)

 
Ein schwarzer Jahrestag: Nie wieder Rana Plaza!
24. April 2018
Unsere KollegInnen von der NGWF gedachten der Getöteten und Verletzten gemeinsam mit Angehörigen der Opfer der Katastrophe vor 5 Jahren. Sie forderten sichere Arbeitsplätze und einiges mehr...

>>> ExChains-Nachrichten 8-2018


>>> und hier eine Sammlung von Beiträgen zum heutigen Jahrestag auf labournet.de

 
Die Gewerkschaften NGWF, GATWU und GAFWU zeigen sich solidarisch mit den deutschen Zara-Beschäftigten...
18. April 2018
..., die im Moment Betriebsratswahlen durchführen und dabei von ihren Geschäftsleitungen vielerorts in gesetzeswidriger Weise behindert werden.
Die beiden Gewerkschaften aus Bangladesch und Indien fordern Zara auf,
die Rechte ihrer deutschen Beschäftigten zu respektieren und Behinderungen der BR-Wahlen in den Stores abzustellen.

>>> der Brief der GAFWU an Zara (englisch)

>>> der Brief der GATWU an Zara (englisch)

>>> der Brief der NGWF an Zara (englisch)

>>> Infoflyer von ver.di zu den BR-Wahlen bei Zara

>>> ExChains-Nachrichten 6-2018

 
Primark-BR setzt sich weiter gegen Prekarisierung ein!
24. März 2018
Während Avery Dennison lieber die Beschäftigten unter Druck setzt, als mit der Gewerkschaft über eine Lösung zu verhandeln (s.u.), bemüht sich der Primark-BR weiter darum, Primark zum Handeln zu bewegen. Die großen Abnehmer müssen ihren Einfluss für die Rechte der Beschäftigten ihrer Zulieferer in die Waagschale werfen!

>>> Brief 3 des BR Hannover an die Geschäftsleitung von Primark (de/eng)

>>> ExChains-Nachrichten 4-2018

 
Avery Dennison zieht die Daumenschrauben an
6. März 2018
Seit Oktober 2017 kämpfen „Leiharbeiter“ bei Avery Dennison (AD) gemeinsam mit ihrer Gewerkschaft GATWU in Bangalore gegen ihre Diskriminierung durch das Unternehmen, das Kleidungsetiketten für Primark, H&M, Inditex und viele andere Modekonzerne herstellt. Die unrechtmäßig dauerhaft als "Leiharbeiter" Beschäftigten fordern ihre Direktanstellung bei AD; viele von ihnen sind seitdem entlassen worden. Wie am 8. Januar berichtet, sollen sie sich nun neu bei AD bewerben - ohne Einstellungsgarantie - und damit all ihre bisherigen Ansprüche aufgeben. Seitdem wird auf die Beschäftigten Druck ausgeübt: Vorabeiter drängen sie, sich zu bewerben. Sie drohen damit, dass alle, die sich nicht bewerben, zukünftig nur noch als Helfer für einfache Tätigkeiten eingesetzt werden. Die Beschäftigten und ihre Gewerkschaft lassen jedoch nicht locker!













 
H&M-Betriebsräte fordern: Union Busting stoppen!
24. Januar 2018
Schon letzten Juni hatten die H&M-Betriebsräte ihr Unternehmen aufgefordert, die geplanten Umstrukturierungen nicht dazu zu nutzen, „lästige“ Aktive loszuwerden. H&M zeigt jedoch kein Einlenken. Nun haken die Beschäftigten nach und fordern H&M in einem neuen Kommuniqué dazu auf, sich mit ihren Forderungen auseinanderzusetzen. Dabei geht es ihnen vor allem um „sichere, sozial verträgliche Arbeitsverträge, von denen man leben kann“ und darum, dass Beschäftigte, die sich in BRen und Gewerkschaft engagieren, nicht schikaniert und diskriminiert werden - und zwar in den Stores in Deutschland ebenso wie in den Fabriken der Produktionsländer.

>>> das Kommuniqué der H&M-Betriebsräte im Wortlaut

>>> ExChains-Nachrichten 1-2018

 
NGWF solidarisch mit Kämpfen der H&M-Beschäftigten
22. Januar 2018
Aktivistinnen und Aktivisten der bangladeschischen Gewerkschaft NGWF drücken den von Storeschließungen und Kündigungen bedrohten H&M-Beschäftigten in einer Videobotschaft ihre Solidarität aus und betonen Gemeinsamkeiten.


>>>hier



 
Beschäftigte wollen ihr Stück vom GSP+ Kuchen!
15. Januar 2018
Seit Mai 2017 erhält Sri Lanka wieder die günstigen Zollbedinungen des GSP+ beim Export von Produkten in die EU. Dafür hat die Regierung vieles versprochen: Achtung von Menschenrechten, Sozial- und Umweltstandards. Das Handelsministerium freut sich über eine Steigerung der Bekleidungsexportumsätze durch GSP+ um 1,67 Mrd. Dollar. Dennoch sollen die Beschäftigten mal wieder mit den Krümeln abgespeist werden: Um ganze 1.200 Rupien will die Freihandelszonenbehörde BOI die Löhne in den Bekleidungsfabriken 2018 erhöhen - ein Betrag, der bereits angepeilt war, bevor klar war, dass Sri Lanka wieder in den Genuss von GSP+ kommen würde. Die Gewerkschaft FTZ&GSEU will das nicht hinnehmen und fordert für die Beschäftigten ein ordentliches Stück vom Kuchen!

>>> mehr Info zu Sri Lanka und GSP+

>>> Zeitungsartikel zur Forderung der FTZ&GSEU (englisch)

 
Die Gewerkschaft NGWF unterstützt den Tarifkampf der IG Metall
13. Januar 2018














 
Die nächste Finte der Prekarisierer - Avery Dennison will durch die Hintertür
8. Januar 2018
Während Avery Dennison vordergründig mit der Gewerkschaft GATWU über deren Forderungen der Direktanstellung der Dauer-"Leih"beschäftigten spricht, verfolgt das Unternehmen hintenherum eine ganz andere Taktik, wie sich nun herausgestellt hat. Inzwischen sind die "Leih"beschäftigten nämlich aufgefordert worden, sich einem dreistufigen Bewerbungsverfahren mit schriftlichem Test, praktischer Prüfung und Bewerbungsgespräch zu unterziehen. Das öffnet dem Unternehmen natürlich Tür und Tor, seine tlw. langjährigen De-Facto-Beschäftigten als "unqualifiziert" abzulehnen. Damit wären die Forderungen der GATWU dann vom Tisch und Avery Dennison die unbequemen Beschäftigten los. Es gilt zu verhindern, dass sie mit dieser Finte durchkommen!

>>> hier die detaillierte Info der GATWU (englisch)
 
Primark tut nichts im Fall Avery Dennison - BR Hannover hakt nach
3. Januar 2018
Am 23. Oktober hatte der Betriebsrat von Primark Hannover seine GL in einem Brief dazu aufgefordert, sich für die Rechte der „Leih“arbeiter bei seinem Zulieferer Avery Dennison in Bangalore einzusetzen (siehe Blog-Eintrag vom Oktober). Das hatte diese auch versprochen, allerdings ist seither nichts passiert. Der BR hakt nach.

>>> hier sein Brief (englisch/deutsch)