ExChains
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Das ExChains-Netzwerk
ist Teil des Netzwerkes
TIE Global
 
 

 


Die Forderungen der
ExChains-Kampagne:

1. Brand-/Arbeitsschutz
2. Höhere Löhne
3. Gewerkschaftliche
     Zugangsrechte
4. Zulieferer-Transparenz  
 
 
 
 

Archiv

2016
2015
2014
2013
Solidarität entlang der Zulieferkette
10. November 2014
Im Oktober 2014 sind deutsche Betriebsratsmitglieder von H&M und Zara im Rahmen des ExChains-Netzwerkes nach Sri Lanka und Indien gereist.

Hier berichten sie über ihre Erfahrungen.

Mehr dazu auch auf Facebook (TIE Bildungswerk)
 
"Sri Lanka hat ein gutes Arbeitsrecht, es muss aber auch angewendet werden!"
26. September 2014
Ein Interview mit Anton Marcus von der FTZ&GSEU zur Situation der Bekleidungsbeschäftigten in Sri Lanka, die vor allem daran krankt, dass das Arbeitsrecht in den Fabriken oft übergangen wird, findet sich auf der Webseite der Internationalen Arbeitsorganisation ILO.

Hier geht es zum Video (auf englisch).
 
Internationaler Frauentag:
Arbeiterinnen in Sri Lanka fordern Gleichberechtigung
11. März 2014
Am 9. März 2014 forderten über 1.000 Arbeiterinnen aller Ethnien und aus allen Landesteilen Sri Lankas den Respekt, der ihnen zusteht. Sie verurteilten die in den Betrieben und der Gesellschaft noch immer weit verbreitete sexistische und rassistische Diskriminierung von weiblichen Beschäftigten.

In einem langen Demonstrationszug zogen die Frauen, Mitglieder der Freihandelszonengewerkschaft FTZ&GSEU, von der Freihandelszone Katunayake zu ihrem Versammlungsort. Dort brachten sie in einer Kundgebung ihre Forderungen an Arbeitgeber, Regierung und Gesellschaft zum Ausdruck, feierten aber auch mit einem Kulturfest gemeinsam den Internationalen Frauentag.

Die Forderungen der Arbeiterinnen:
1. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ! Keine Lohndiskriminierung nach Geschlecht oder Ethnie !
2. Die neue Mutterschutz-Konvention der Arbeitsorganisation ILO ratifizieren !
3. In den Freihandelszonen oder Betrieben Krippen, Kindergärten und Vorschulen mit qualifiziertem Personal einrichten !
4. Auf Fabrikebene Beschwerdemechanismen und Komitees zum Schutz der Arbeiterinnen gegen Diskriminierung einrichten !

 
10 Monate nach dem Einsturz: Angehörige fordern Entschädigung
24. Februar 2014
Heute versammelten sich auf Initiative der NGWF 11 Bekleidungsgewerkschaften in Dhaka gemeinsam mit Angehörigen, darunter über 100 Kinder von ArbeiterInnen, die bei der Katastrophe von Rana Plaza am 24. April 2013 getötet wurden, um ihrer Forderung nach Entschädigung nach dem Modell "lebenslanger Einkommensverlust" Nachdruck zu verleihen.

Diese Forderung wird von einem breiten internationalen Bündnis aus Gewerkschaftsverbänden und NGOs sowie der Internationalen Arbeitsorganisation ILO unterstützt. Gemeinsam wollen sie eine angemessene Entschädigungsregelung für die Opfer des Einsturzes von Rana-Plaza erreichen.

Siehe dazu auch die heute gestartete Kampagne der Clean Clothes Campaign
 
Rana Plaza: Nicht schachern, sondern angemessen entschädigen !
18. Februar 2014
Fast 10 Monate nach dem Einsturz des Fabrikgebäudes in Dhaka hat die Gewerkschaft NGWF in zwei Aktionen am 4. und 17. Februar gefordert, die betroffenen Familien endlich angemessen zu entschädigen. Am 24. April 2013 waren 1.138 Beschäftigte getötet und über 1.500 verletzt worden, als das illegal aufgestockte Gebäude eingestürzt war.

Die Gewerkschaft fordert nach dem Modell des "lebenslangen Einkommensverlustes", das schon in früheren Fällen (z.B. Spectrum-Einsturz) zur Anwendung gekommen ist, eine Entschädigung von mindestens 2,8 Mio. Taka (knapp 27.000 Euro) für die Familien getöteter und 500.000 Taka (4.800 Euro) für verletzte Beschäftigte.

Eine sogenannte Entschädigungskommission hat einen Betrag von 1,45 Mio. Taka (13.900 Euro) je Todesopfer vorgeschlagen. Dies lehnt die Gewerkschaft ab. Sie kritisiert überdies, dass in der Kommission zwar Arbeitgebervertreter sitzen, aber keine Beschäftigtenvertreter.