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1. Brand-/Arbeitsschutz
2. Höhere Löhne
3. Gewerkschaftliche
     Zugangsrechte
4. Zulieferer-Transparenz  
 
 
 
 

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H&M-GBR positioniert sich gegen Union Busting in Sri Lanka
29. Juni 2018
Die Fabrik Mas. Unichela Pvt Ltd in Sri Lanka, in der die Beschäftigten Wäsche für H&M herstellen, kommt nicht mehr zur Ruhe, seit dem Arbeitgeber die Gründung einer Betriebsgewerkschaft mitgeteilt wurde. Von Bestechung über Drohungen und Suspendierungen bringt das Management das gesamte Arsenal des Union Busting gegen die Mitglieder der neuen Betriebsgewerkschaft zum Einsatz. Der deutsche GBR von H&M erklärt sich solidarisch mit den KollegInnen in Sri Lanka und fordert seinen Arbeitgeber auf, diesem Treiben seines Zulieferers ein Ende zu bereiten.

Hier der Solibrief des H&M-GBR im Wortlaut (de/en)

Siehe dazu auch die ExChains Nachrichten 14-2018
 
Zara spielt mit der Gesundheit seiner Beschäftigten
20. Juni 2018
H&M, Rewe, Aldi, Lidl... sie alle sind sicher keine Profitverächter, aber sie alle haben es längst geschafft, nur noch Kassenzettel ohne das Hormongift Bisphenol zu verwenden. Nicht so Zara. Der Kontakt mit den Kassenzetteln von Zara schädigt die Gesundheit von KundInnen, aber schlimmer die Gesundheit von Beschäftigten, durch deren Hände im Laufe eines Arbeitstages an der Kasse hunderte solcher giftigen Zettel gehen.
Eine Allianz von Zara-Betriebsräten wird aktiv gegen Zaras menschenverachtende Gleichgültigkeit mit einer Online-Petition.

Mehr in den ExChains Nachrichten 13-2018
 
Rechte müssen durchgesetzt werden!
9. Juni 2018
Bis spätestens zum 6. Juni sollten die Besitzer von Bangladeschs Bekleidungs-fabriken den Beschäftigten die Mai-Löhne und das Feiertagsgeld für das Eid-Fest zahlen - wie gesetzlich vorgeschrieben.
Die meisten Fabrikbesitzer sind ihrer Pflicht allerdings bis zum 9. Juni immer noch nicht nachgekommen. Deshalb ging die Gewerkschaft NGWF erneut auf die Straße. Sie möchte unbedingt verhindern, dass ArbeiterInnen nicht in der Lage sein werden, das wichtigste religiöse Fest des Jahres mit ihren Familien angemessen zu feiern.
Die Forderung der Gewerkschaft: Fabrikbesitzer, die die Zahlungen mutwillig verschleppen, müssen konsequent bestraft werden. Es muss klar werden, dass Gesetze Geltung haben und durchgesetzt werden!

 
Schluss mit Gewalt gegen Frauen am Arbeitsplatz!
26. Mai 2018
Die meisten Beschäftigten in den Bekleidungsfabriken sind Frauen. Übergriffe und Gewalt gegen sie durch männliche Vorgesetzte sind an der Tagesordnung, wogegen viele mit ihren Gewerkschaften vor Ort schon lange kämpfen. Die Gewerkschaft FTZ&GSEU in Sri Lanka fordert jetzt mit dem Gewerkschaftsverband ITUC die Arbeitsorganisation ILO auf, eine neue Arbeitsnorm zu diesem Thema zu verabschieden.

Dazu die ExChains Nachrichten 12-2018
 
Rechte müssen erkämpft werden... in Bangladesch
25. Mai 2018
Mitte Juni wird in Bangladesch das wichtigste religiöse Fest des Jahres gefeiert. Arbeitgeber sind dazu verpflichtet, das vorgeschriebene Feiertagsgeld sowie die Mai-Löhne pünktlich vor dem Fest auszuzahlen, damit alle ArbeiterInnen mit ihren Familien angemessen feiern können.
Wie gut das klappt, damit haben die Beschäftigten im Laufe der Jahre viele unschöne Erfahrungen gesammelt. Keine Ausrede ist Managements und Fabrikbesitzern zu albern, um die Zahlungen aufzuschieben. In manchen Betrieben werden vor dem Eid-Fest sogar ArbeiterInnen unter Vorwänden entlassen, um die Zahlung gleich ganz einzusparen.
Vorsorglich hat die Gewerkschaft NGWF daher am 25. Mai eine Demonstration mit Kundgebung organisiert, auf der die Beschäftigten die rechtzeitige Zahlung von Löhnen und Feiertagsgeld bis zum 6. Juni forderten.

 
Rechte müssen erkämpft werden... in Indien
12. Mai 2018
...diese Erfahrung haben Beschäftigte von Celebrity Fashions Ltd in der Madras Exportproduktionszone des heutigen Chennai mal wieder machen müssen und haben schließlich mit ihrer Gewerkschaft GAFWU einen kleinen Sieg errungen.

Mehr dazu in den ExChains Nachrichten 11-2018
 
Solidarität macht stark!
11. Mai 2018
Das schreibt der Gesamtbetriebsrat von Zara an die ExChains-Gewerkschaften in Südasien, die seinen Kampf gegen Unionbusting-Aktivitäten des Unternehmens während der Betriebsratswahlen (s.u. Eintrag vom 18. April) unterstützen.

Hier der Wortlaut (de, eng)
 
Leben von der Hand in den Mund mit Niedriglöhnen
7. Mai 2018
Die Gewerkschaft GATWU kämpft im indischen Bundesstaat Karnataka um einen höheren Mindestlohn für die Beschäftigten in den Bekleidungsfabriken. Trotz der riesigen Proteste vor zwei Jahren hat sich für die 500.000 FabrikarbeiterInnen (ca. 80% von ihnen Frauen) praktisch nichts geändert. Eine Erhöhung des Mindestlohns von 7.700 auf 12.000 Rupien (ca. 150 Euro) war ihnen von der Politik verspochen worden, aber nach einer Intervention der Arbeitgeber sang- und klanglos wieder in der Schublade verschwunden. Eine Erhöhung des Mindestlohns ist dringend erforderlich.

Artikel aus "The Hindu" (eng)
 
Wir lassen uns nicht spalten !
6. Mai 2018
Die Gewerkschaft FTZ&GSEU hat in Vavuniya in der Nordprovinz Sri Lankas ein großes Neujahrsfest organisiert. Dort wurde diskutiert, gefeiert und gespielt: stets mit gemischten Teams aus tamilischen und singhalesischen ArbeiterInnen, die - wortwörtlich - an einem Strang zogen. Die Botschaft war klar: Wir lassen uns nicht gegeneinander aufhetzen! Uns vereint mehr, als uns trennt!

ExChains Nachrichten 10-2018
 
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